Es ist kaum zu glauben, aber die Zeit von Kwari ist nach nur wenigen Monaten schon abgelaufen- das Spielkonzept brachte leider nicht den erhofften Erfolg für die Betreiber und Entwickler und damit auch nicht das große Geld, so dass der Anbieter des Online Games jetzt nach so kurzer Zeit bereits insolvent ist. Da auch ein Insolvenz Anwalt die Lage nicht mehr verbessern kann, müssen sich alle Fans jetzt von dem Spiel verabschieden, denn es wird bald nicht mehr verfügbar sein.

Das Shooter-Game Kwari machte vor allem durch sein damals revolutionäres Spielkonzept von sich Reden. Denn erstmals konnte hier mit einem Computerspiel echtes Geld verdient werden. Das Spiel funktionierte im Prinzip so: Jeder Spieler verfügt über einen Account, auf dem sich eine gewisse Summe Geld befindet. Vor dem Spiel schätzt man sein eigenes Können ein und setzt einen bestimmten Betrag auf seine Leistung- im Prinzip ein einfaches Wett-Konzept. Man kauft sich Munition und schon kann es losgehen; jeder Treffer eines anderen Spielers bringt einem Geld und jeder eigene Treffer lässt einen Geld verlieren- am Ende des Matches wird die gesamte Summe, die anfangs von allen Spielern gesetzt wurde komplett aufgeteilt. Auf diese Weise ist es einem Briten gelungen, einen Jackpot von sage und schreibe 20.000 Dollar zu gewinnen!

So ist das Konzept wenigstens für einen aufgegangen, viele andere aber kritisierten Kwari und konnten keinen rechten Zugang zu dem Spiel gewinnen, was sich auch deutlich in den Spielerzahlen bzw. den Spielerrückgängen niederschlug und letztendlich auch zur Insolvenz führte. User von Kwari nannten als Hauptgründe für das fehlgeschlagene Spielkonzept nicht etwa die grundlegende Idee des Einsatzes von echtem Geld, der im Allgemeinen sogar sehr positiv und als Vision für die Zukunft gesehen wurde, sondern vor allem die technische Umsetzung des Games, die wegen zahlreichen Mängeln wie u.a. einer unzureichenden Grafik, die nicht dem neusten Stand entsprach und einer Benutzer unfreundlichen Handhabung, zum Scheitern führte. Ab und an wurden auch moralische Gründe würden laut, dass man die Idee, für das Erschießens von virtuellen Menschen echtes Geld zu kassieren, lieber nicht weiterverfolgen sollte.

Was letztendlich wirklich die Gründe für die Insolvenz des Kwari Anbieters waren, lässt sich jetzt nicht mehr rekonstruieren- Fakt ist jedoch, dass es das Spiel in dieser Form nicht mehr geben wird. Es bleibt jedoch auch Sicht vieler Gamer zu hoffen, dass andere Entwickler sich diesem Spielkonzept widmen und es mit einer guten Umsetzung zum Erfolg führen.